Meine Praxis

So etwas kann schnell passieren. Ob junger Hund, ob Katze oder Kleintier, beim Spiel, ein Unfall, eine Rauferei…
Verletzungen können immer auftreten, in unterschiedlichem Ausmaß. Nach der tierärztlichen Versorgung oder der Hilfe durch den Tierheilpraktiker steht die Nachbehandlung durch physiotherapeutische Maßnahmen im Vordergrund.
Aber nicht nur Verletzungen oder Unfälle behindern das Leben unserer Haustiere. Sie werden auch immer älter. Dieses Altern geht nicht immer mit vollster Gesundheit einher. Genau wie beim alten Menschen entstehen bei unseren Tieren Gelenks- und Muskelerkrankungen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit.
Die Tierphysiotherapie kann hier in vielerlei Hinsicht langfristig helfen.
Im Gegensatz zur Mobilen Tierheilpraxis behandle ich meine Patienten physiotherapeutisch in meiner stationären Praxis in der
Krenmoosstraße 8 r
85757 Karlsfeld


Der Praxisraum liegt ebenerdig, so dass auch Tiere, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind oder an Schmerzen leiden, den Behandlungsplatz leicht erreichen. Ich arbeite nicht mit hochtechnisierten Geräten, sondern überwiegend manuell, also mit meinen Händen. Natürlich gibt es Hilfmittel, die ich zur Behandlung verwende. Dazu zählen:
- das TENS- Gerät

- ein Infrarot- Massagegerät
- ein Eis- Lolly
- ein Softlaser zur Akupunktur
- Therabänder verschiedener Stärken
- eine Luftmatratze
- ein Therapiekreisel
Die detaillierte Beschreibung der einzelnen Hilfsmittel finden Sie auf der entsprechenden Seite rechts in der Navigation.
Den Behandlungsplatz sucht sich das Tier selbst aus. Große Hunde werde ich nicht auf einem Tisch behandeln, d.h. ich gehe runter zum Tier. Damit kann ich schon Angst und Unsicherheit vor der Behandlung vermeiden. Trifft das Tier in der Praxis ein, darf es sich gern erst einmal umschauen und umherschnüffeln.
Ich arbeite ohne Zwang und ohne Fixierungen. Die Behandlung soll dem Tier guttun. Wehrt es sich dagegen, muss unbedingt eine Alternative gesucht werden, die es auch immer geben wird.
Die Dauer der Behandlung bestimmt ebenfalls hauptsächlich das Tier. Natürlich gebe ich ein Grüst vor, aber Ihr Tier wird mir anhand seiner Reaktionen verraten, wenn ich an seine Grenzen gerate. Deshalb ist die ununterbrochene Beobachtung des Tieres während der Behandlung sehr wichtig.
In sehr schweren Fällen sind auch Hausbesuche möglich. Das können wir gern telefonisch besprechen.
Das können Sie von mir erwarten

Die Befunderhebung durch die Erstanamnese bildet die Grundlage für eine erfolgbringende Therapie.
Sie gliedert sich in ein Gespräch mit Ihnen als Tierbesitzer, in die Ganganalyse und die Untersuchung des Tieres.
Das heißt, wir besprechen die Vorgeschichte des Tieres, der Erkrankung, bisherige Behandlungen, den Verlauf und einiges mehr. Bei der Ganganalyse beobachte ich das Tier in der Bewegung. Das kann ich bereits dann tun, wenn das Tier in die Praxis kommt und sich mit der Umgebung vertraut macht. Hierbei können auch Fotos oder kleine Filmsequenzen hilfreich für die Verlaufsbeschreibung sein. Zur Untersuchung prüfe ich die Beweglichkeit der Gelenke, achte auf Fehlstellungen, messe eventuelle Umfangsvermehrungen.
Die Ergebnisse werden in einem Anamnesebogen dokumentiert, anhand dessen wiederum der Verlauf beurteilt werden kann.
Nach der Diagnosestellung erfolgt die Zusammenstellung des Therapieplanes.
Während der ersten Therapieanwendung kann es sein, dass das Tier sich gegen einige Schritte wehrt oder Unannehmlichkeiten zeigt. Hier ist die Entscheidung erforderlich, ist es noch Unsicherheit oder sollte, wie vorhin erwähnt, auf alternative Möglichkeiten umgeschwenkt werden.
Das wünsche ich mir von Ihnen
Ich wünsche mir von Ihnen die nötige Zeit, um Ihr Tier optimal behandeln zu können. Planen Sie genügend Zeit für jede Therapiesitzung ein, damit weder das Tier, noch Sie oder ich unter Druck geraten.
Denn dann entstehen Verspannungen und Schmerzen, die wir eigentlich beseitigen wollen.
Und nicht nur bei Ihrem Tier…
Ebenso wünsche ich mir von Ihnen, dass Sie gewissenhaft Ihre “Hausaufgaben” erledigen. Sie werden von mir regelmäßig Übungen erlernen, die Sie an Ihrem Tier anwenden sollen. Oftmals reicht eine Therapiesitzung pro Woche nicht aus. Daher benötige ich Ihre Hilfe, indem Sie zwischen
den Sitzungen im bestimmten Rahmen weiterbehandeln. So helfen Sie Ihrem Tier optimal, aber auch mir.
Nur unter diesen Bedingungen kann sich ein Behandlungserfolg einstellen.

Nach jeder, aber vor allem nach der ersten physiotherapeutischen Behandlung, kann Ihr Tier ein großes Schlafbedürfnis zeigen. Muskelkater kann entstehen, so dass Ihr Tier kurzfristig noch mehr in seiner Bewegung eingeschränkt ist.
Lassen Sie Ihr Tier schlafen, so lange es möchte, unternehmen Sie keine großen Ausflüge, setzen Sie es keinen großen Belastungen nach jeder Therapiesitzung aus.
Stellen Sie sich vor, Sie gehen nach langer Zeit der Ruhe wieder in ein Fitness- Studio. Der Muskelkater ist vorprogrammiert.
Was tun Sie? Sie schonen sich erst einmal.
Tun Sie dasselbe mit Ihrem Tier!
Bei Unsicherheiten und Fragen stehe ich immer gern zur Verfügung!
Meine Ausbildung
Zur Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin besuchte ich ein Privates Lehrinstitut (Schule für Tierphysiotherapie Frau Birgit Schichtl) in Raubling. Hier erhielt ich nicht nur theoretisches Wissen, sondern konnte die erworbenen Kenntnisse auch in vielen praktischen Einsätzen anwenden. Meine Abschlußprüfung in Therorie und Praxis absolvierte ich mit sehr gutem Erfolg.
An den Deutschen Paracelsus Schulen erlangte ich in einer fundierten Ausbildung das Berufsbild des Tierheilpraktikers. Auch diese Ausbildung bestand überwiegend darin, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Diese Abschlußprüfung konnte ich ebenfalls mit sehr gutem Erfolg bestehen.
Im Alltag bilde ich mich durch entsprechende Fachzeitschriften und den Austausch mit Kollegen weiter. Ich besuche Seminare und leite selbst eine Ausbildungsmaßnahme, die Hundetrainerausbildung Learn & Heal – Hundetraining & Homöopathie.

Organisiert bin ich im Verband Deutscher Tierheilpraktiker. Dieser Verband nimmt nur Mitglieder auf, die eine Ausbildung an einer entsprechenden Schule nachweisen können.